10 Tipps für Ihre Website

1. Hosting
Suchen Sie sich den Hoster nach Ihren persönlichen Bedürfnissen aus. Für den privaten Familienblog/Website kann auch ein Massenhoster mit wenig persönlichem Service zu günstigen Konditionen das Richtige sein. Oder betreiben Sie eine Firmen-Website, welche für Ihr Unternehmen neue Kunden gewinnt  und zum Umsatz Ihres Unternehmens beiträgt? In diesem Fall sollten Sie vielleicht einen individuellen Hoster bevorzugen, der für Sie persönlich erreichbar ist und an Wochenenden und Feiertagen dafür sorgt, dass Ihre Website online sichtbar ist und bleibt.  Vergleichen Sie die Optionen bei den verschiedenen Hoster genau und schauen auch mal in Foren, was andere zum Ihrem neuen Hoster schreiben.

2. Domainnamen (Domainregistrierung)
Wenn Sie neue Domainnamen registrieren wollen, sollten Sie immer versuchen, eine de-Domain zu finden, wenn Ihre Zielkunden vorwiegend  in Deutschland zu finden sind. Wenn Ihre neue Domain aus zwei Wörtern besteht, welche im Normalfall auseinander geschrieben werden, sollte auch die Bindestrich/Minus Variante registriert werden. Ein Beispiel hierfür wäre:  rausch-druck.de und rauschdruck.de

3. Urheberrecht und Impressum!
Klären Sie die Urheberrechte für alle Bild- und Tonmaterialien, welche Sie in Ihren Online-Publikationen verwenden. Fragen Sie beim Rechteinhaber nach, wenn Sie sich unsicher sind. Selbst bei einem Bild können schnell mehrere Tausend Euro Anwaltskosten völlig zu Recht zusammenkommen.

4. Ziel und Zweck der Website
Was ist das Ziel Ihrer Online-Publikation? Website, Blog oder doch einen Shop? Wie viel Zeit können Sie beispielsweise für einen Blog in Ihrer täglichen Arbeitszeit einplanen? Bleiben Sie realistisch, denn ein Blog ohne Inhalte wird Ihnen keinen Erflog bringen. Ein Shop auf einem langsamen Server wird potenzielle Kunden von einem Kauf abbringen. Ein Shop, welcher erfolgreich sein soll, braucht auch ein Budget ab 6.000.- Euro.

5. Auswahl der Technik bzw. der Werkzeuge (Blog CMS Visitenkarte etc.)
Das Werkzeug, welches verwendet werden soll, ist anwendungsspezifisch. Für einen Blog oder eine kleine Website würde sich WordPress anbieten. Bei einer mehrsprachigen Firmenwebsite würde ich vielleicht lieber ein Typo3 CMS benutzen. Bei einer Webvisitenkarte reicht unter Umständen reines XHTML mit CSS aus.

6. Auswahl von Webdesigner und Grafiker
Sie suchen einen guten Webprogrammierer? Stellen wir uns vor, dass Sie Bäcker sind und wollen einen Webprogrammierer finden, der Ihnen eine professionelle Website bauen kann. Suchen Sie mit Ihren speziellen Schlüsselworten (z. B. Bäcker München) nach Mitbewerbern in Ihrer Stadt. Auf den ersten zwei Ergebnisseiten bei Google suchen Sie sich eine Website aus, welche Ihnen besonders gut gefällt. Im Impressum verbirgt sich oft die verantwortliche Agentur.  Viel Spaß beim Suchen!

7. Usability (Benutzerfreundlichkeit)
Fragen Sie schon früh in der Entwicklung Mitarbeiter, gute Geschäftspartner, Praktikanten etc. wie Sie mit der Navigation und dem Aufbau der Website zurechtkommen. Große Firmen beauftragen für solche Tests spezialisierte Unternehmen. Eine Website, die nur der Firmeninhaber/Geschäftsführer versteht, wird Ihnen keine neuen Kunden bringen.

8. Detaillierte Angebote erstellen lassen
Lassen Sie sich ein detailliertes Angebot erstellen, welches genau beschreibt was? Wann? Wie? umgesetzt wird. Ein paar Themen wären z. B. Browserunterstützung, HTML nach W3C Standard, Suchmaschinenfreundlichkeit, mobile Endgeräte z. B. iPhone und iPad etc. Haben Sie Fragen nach Fachbegriffen? Fragen Sie einfach nach und lassen Sie sich das erklären.

9. Browsertests (Mitarbeiter, Freunde etc.)
Lassen Sie möglichst viele Personen (Mitarbeiter, gute Geschäftskontakte etc.) die Website testen. Am besten mit div. Windowssystemen und Macsystemen.

10. Prüfen auf Standards (Add-on für Firefox: z. B. HTML Validator)
Prüfen Sie nochmals jede Seite auf W3C Richtlinien, das geht am besten mit einem Add-on für Firefox „HTML Validator“.

 

Videotipp

Beachten Sie die Urheberrechte bei Ihrer Online-Publikation

Ich wollte meinen Blog mit schönen Bildern optimieren und habe dazu aus der grenzenlosen Vielfalt des Internets scheinbar frei verfügbare, lizenzfreie Bilder gefunden. Es war so einfach diese fremden Bilder in meinen Blog zu integrieren. Ich habe eine Abmahnung erhalten und kann nur jedem raten, Bilder zu kaufen, das spart richtig Geld.